
Nach einem Monat voller Programmieren an der Schule 42 Prague fühlte ich mich so erschöpft, dass ich mich für einen spontanen Urlaub entschied. Ich hatte das Glück, einen günstigen Last-Minute-Flug über ein polnisches Reisebüro in die Dominikanische Republik zu finden.
Dieses Ticket kaufte ich einen Tag vor dem Abflug aus Polen. Da mir im polnischen Reisebüro ständig die Telefonate abgewiesen wurden, sobald sie merkten, dass ich kein Polnisch spreche, sondern nur Englisch, war ich bis zur Ankunft am Flughafen voller Zweifel, ob ich überhaupt irgendwohin fliegen würde. Aber genau das ist das echte Abenteuer. Zum Glück war alles in Ordnung, und schon bald saß ich im Flugzeug.

Nach der Landung wurde mir klar, dass ich kein Bargeld dabei hatte und irgendwie die 20 Kilometer entfernte Stadt erreichen musste. Da es am Flughafen nur Taxifahrer gab, die völlig überhöhte Preise verlangten, entschied ich mich, zur Hauptstraße zu gehen und eine andere Möglichkeit zu finden, in die Stadt zu gelangen.
Die Taxifahrer versicherten mir, dass das eine schlechte Idee sei, aber ich glaubte ihnen nicht und ging weiter. An der Straße begann ich zu trampen und stellte überraschend fest, dass dort viele lokale Taxis für sehr wenig Geld fuhren.
Als ich in der Stadt ankam, checkte ich in meine Unterkunft ein und erstellte mir einen Plan für meinen Urlaub, da ich bis dahin noch keine Zeit dafür gehabt hatte. Ich fragte die Besitzerin der Unterkunft, die das Land gut kannte, und entschied mich, den Norden der Insel zu erkunden.
Ich besuchte viele Strände und kam bis in die Region Las Terrenas, die mir besonders gut gefiel. Die Strände dort waren viel schöner, fast leer, und ich konnte die ganze Landschaft ohne Menschenmassen genießen.
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Auf der Insel gab es hervorragende Bedingungen zum Surfen, und auch die Wassertemperatur war perfekt, also nahm ich eine Surfstunde. Ich hatte bereits etwas Erfahrung mit anderen Boardsportarten wie Snowboarden oder Wakeboarden, daher fiel mir das Surfen grundsätzlich nicht schwer.
Was ich jedoch anstrengend fand, war das ständige Warten auf die richtigen Wellen und der Moment, in dem man rechtzeitig auf das Board springen muss. Das wird definitiv noch viel Übung brauchen. Insgesamt hat es mir aber sehr gefallen, und ich möchte in Zukunft wirklich gut Surfen lernen.
Seit meiner Zeit auf dieser Insel habe ich auch die spanische Sprache lieben gelernt. Ich habe oft einen Übersetzer benutzt, wenn ich mit Einheimischen gesprochen habe, aber mir gefällt die Sprache so sehr, dass ich sie bis mindestens Niveau B2 lernen möchte, um sie auch in Lateinamerika, Mittelamerika und anderen spanischsprachigen Regionen der Welt sprechen zu können.





