
Als ich meine letzte Arbeit an der Universität geschrieben hatte, wollte ich noch ein Abenteuer erleben, bevor ich meinen ersten Job begann. Deshalb entschied ich mich, mit einer Freundin von mir nach Marokko zu fliegen und das Land per Anhalter zu entdecken.

Zuerst musste ich per Anhalter nach München fahren, um meine Freundin dort zu treffen. Da es Januar war, war der Beginn unseres Abenteuers ziemlich anstrengend. Aber da ich das Trampen sehr liebe, habe ich es trotzdem genossen.
Die Fahrt nach München verlief relativ problemlos, außer einer unerwarteten Situation: Ich fuhr an einer wichtigen Ausfahrt vorbei und hatte danach ernsthafte Schwierigkeiten, wieder in Richtung München zurückzukommen. Alle Autos fuhren weiter nach Stuttgart, aber ich musste in Richtung Süden. Zum Glück musste ich dort nur etwa drei Stunden warten, bis mich ein Lkw-Fahrer mitnahm. Danach konnte ich ohne weitere Probleme weiterreisen und traf am Abend meine Freundin.
Am nächsten Tag reisten wir per Anhalter nach Frankfurt am Main, wo wir über Couchsurfing unterkamen. Der Gastgeber war sehr nett und hilfsbereit – er brachte uns sogar zum Flughafen, und wir konnten nach Marokko fliegen.

Wir flogen nach Nador im Norden Marokkos und trafen dort einige Leute, die meine Freundin über Couchsurfing kennengelernt hatte. Das Wetter war zwar regnerisch, aber die Atmosphäre, die Architektur und die andere Kultur waren unglaublich schön. Wir tranken traditionellen marokkanischen Tee mit viel Zucker.
Von Nador reisten wir weiter über Al Hoceima nach Tétouan. Diese Strecke war atemberaubend, und wir konnten das Meer die ganze Zeit bewundern.








Von Tétouan reisten wir weiter nach Chefchaouen, der sogenannten „blauen Stadt". Dort trafen wir einen Mann, der unser Stadtführer wurde.









Danach fuhren wir weiter nach Fès. Dort fühlte ich mich sehr erschöpft, und der Aufenthalt war teilweise wirklich schwierig. Wir hatten auch Probleme mit Menschen, die versuchten, uns zu bestehlen. Zum Glück verloren wir nur ein paar Kleinigkeiten und nichts wirklich Wichtiges.

Nach Fès reisten wir weiter nach Casablanca, wo wir Zeit mit zwei sehr netten Männern verbrachten. Die Moschee Hassan II war besonders beeindruckend.





Nachdem wir Casablanca genossen hatten, reisten wir zu unserem letzten Ziel: Marrakesch. Dort trafen wir ebenfalls einen Mann, der unser Stadtführer wurde. Diese Stadt war ganz anders als die Städte im Norden Marokkos. Es herrschte eine sehr afrikanisch geprägte Atmosphäre, und das Wetter war sonnig und angenehm.
Es gab viele Märkte und Verkaufsstände. Diese Stadt hat mir besonders gut gefallen. Leider mussten wir schließlich wieder nach Zentraleuropa zurückfliegen, aber diese Erfahrung wird mir immer in Erinnerung bleiben.







